Impressum

home > projekte

Projekte ...


Auf dieser Seite stellen wir Ihnen aktuelle Projekte vor, welche die Bandbreite unserer Leistungen verdeutlichen. Neue Projekte werden fortlaufend am Seitenende eingestellt.

Sofern Sie nähere Einzelheiten zu einem bestimmten Projekt erfahren möchten, informieren wir Sie gern - unter Berücksichtigung der gegenüber den Auftraggebern zugesicherten Vertraulichkeit.


  • BIOSOLAR

Auftraggeber: DLR-ITT

Laufzeit: 07/2005

Art der Tätigkeit: Kurzexpertise im Rahmen des DLR-Projektes BIOSOLAR

Ansprechpartner: Herr Dr. Peter Viebahn, DLR-ITT


Beschreibung:

Kurzexpertise als Unterstützung zur Beschreibung eines Biogas-Anlagenkonzeptes im Rahmen des DLR-Projektes „BIOSOLAR“, Leistung bis 1 MWel. Technikaspekte, mögliche landwirtschaftliche Substrate, Logistikfragen, Kostenpositionen, Fermenterauslastung und -größe usw.


  • Voruntersuchung Biomasse-Energie in Filderstadt

Auftraggeber: Stadt Filderstadt, Stadtwerke

Laufzeit: 06/2005-12/2005

Art der Tätigkeit: Situationserfassung und Vorstudie zu Nutzungsoptionen von Biomasse-Energie in Filderstadt

Ansprechpartner: Herr Walter Schweizer, SW Filderstadt


Beschreibung:

Mit der Studie soll eine Entscheidungsgrundlage für Gemeinderat und Verwaltung in Filderstadt geschaffen werden. Auf deren Grundlage soll das weitere Vorgehen im Hinblick auf die Möglichkeiten einer verstärkten Nutzung von Biomasse-Energie in Filderstadt entschieden werden können. Insbesondere sollen mit dieser Studie folgende Aspekte abgedeckt werden:

  • Überblick über die in Filderstadt vorhandenen Biomasse-Ressourcen zur potenziellen energetischen Nutzung, deren räumliche Verteilung und Quantifizierung.
  • Überblick über die Aktivitäten und Planungen der direkt benachbarten Gemeinden und des Landkreises Esslingen zur energetischen Nutzung von Biomasse.
  • Darlegung gängiger technischer Möglichkeiten zur energetischen Nutzung von Biomasse, insbesondere in Form von Holzpellets, Holzhackschnitzeln und Biogas.
  • Notwendige Rahmenbedingungen für eine wirtschaftliche Erzeugung von Energie aus Biomasse, Kennzahlen, Beispielrechnungen.
  • Zusammenstellung beispielhafter Biomasse-Energieprojekte der Region zur möglichen weiteren Information.
  • Ausblick: Empfehlungen zum weiteren Vorgehen und Ansatzpunkte für Filderstadt

Insgesamt kann der Nutzen einer solchen Studie in der Erarbeitung eines auf Filderstadt zugeschnittenen Biomasse-Energieleitfadens zusammengefasst werden. Technologiewissen wird mit den spezifischen Rahmenbedingungen im Sinne einer Situationserfassung zusammengebracht. In dieser Form entsteht für Filderstadt eine Planungsgrundlage für die weiteren Entscheidungen zu einem möglichen forcierten Einsatz von Biomasse.

Für Ausschuss- und Gemeinderatspräsentationen werden die Ergebnisse anschaulich aufbereitet.

Die Zusammenstellung ist dazu gedacht, Impulse für weiterführende Aktivitäten zur energetischen Biomassenutzung in Filderstadt zu setzen. Insbesondere sollen dabei Ansatzpunkte für eine Konkretisierung möglicher Biomasse-Energieprojekte herausgestellt werden.

Die Untersuchung wurde im Dezember bereits im Umweltausschuss der Stadt Filderstadt vorgestellt. und erregte großes Interesse.

Am 16.01.2006 erfolgte die offizielle Präsentation der Untersuchungsergebnisse im zuständigen Betriebsausschuss der Stadtwerke in Filderstadt (BAST). Die identifizierten sechs möglichen Handlungsfelder stießen quer durch alle Gemeinderatsfraktioenn auf derart reges Interesse, dass die Stadtverwaltung gebeten wurde, umgehend eine Gemeinderatsvorlege zu erarbeiten, aus welcher die auf der Basis der Studie weiter geplanten Aktivitäten der Stadt in Sachen energetischer Nutzung von Biomasse in Filderstadt hervorgehen. Von einigen Gemeinderäten wurde darüber hinaus während der Beratung die konkrete Festlegung von Konzeptstudien zu vielversprechenden Optionen für die Nutzung von Biomasse als Energiequelle gewünscht.

Über die Ergebnisse der Untersuchung hinaus konnten parallel bereits mehrere private Ansätze zur Biomasse-Energienutzung angestoßen werden, welche von uns nun weiter verfolgt werden.

Auch im Hinblick auf die Wirtschaftsförderung kann die Untersuchung damit als äußerst erfolgreich angesehen werden. Weitere Informationen zum Projekt können auch unter "Aktuelles" angesehen werden.


Auftraggeber: Ökoinstitut e.V.

Laufzeit: 06/2005-01/2006

Art der Tätigkeit: Unterauftragnahme im Bundes-Forschungsprojekt BioRegio

Ansprechpartner: Dr. Uwe Fritsche (Projektleitung Ökoinstitut), Kirsten Wiegmann (Projektassistentin), Andrea Effinger (Projektbearbeiterin Ökoinstitut Freiburg)

Link zur Projektseite: www.bioregio.info


Beschreibung:

In dem Projekt BioRegio – nachhaltige Biomassenutzung im Praxistest - werden in sechs Modellregionen im gesamten Bundesgebiet nationale Konzepte regional umgesetzt. Das Öko-Institut als Projektleiter der Region „Südlicher Oberrhein“, Großraum Freiburg, hat die passenden Projektpartner in der Region bereits in die Details der Projektgestaltung einbezogen.

Praxispartner für die Region Südlicher Oberrhein: RVSO (Regionalverband Südlicher Oberrhein), Verbandsdirektor Dr. Dieter Karlin

Forschungspartner: Dr. Rainer Schüle mit der Energieagentur in Feiburg

Wald/Forst: Prof. Dr. Dr. h.c. Gero Becker, Uni FR

Ein weiterer Baustein wird die Entwicklung und Ableitung landwirtschaftsspezifischer Parameter sein, welche eine empirische Darstellung regionaler Biomasse-Flächen- und Rohstoffpotenziale unter Berücksichtigung der lokalen Voraussetzungen ermöglichen. Für die Bearbeitung dieses Bausteins wurde das Ingenieurbüro Dr. Johannes Moerschner angesprochen. Ziel ist es dabei, ein auf gesamtdeutsche Verhältnisse anwendbares, mit empirischen Daten gestütztes Instrument zu skizzieren. Dies soll auf der Basis von Daten aus der Region Südlicher Oberrhein geschehen. Dabei sollen z.B. einzelne Einflussgrößen auf die Anbaumöglichkeiten festgelegter Kulturarten und deren Ertragshöhe wie Bodenverhältnisse, Hangneigung, Niederschläge und deren jahreszeitliche Verteilung, Sortenwahl, Kulturarten, Fruchtfolge-Erfordernisse usw. beschrieben bzw. parametrisiert und - sofern möglich - auch Wechselwirkungen untereinander abgeschätzt werden. Im zweiten Schritt soll der Versuch unternommen werden, den in der Region Südlicher Oberrhein entwickelten Ansatz auf die übrigen fünf Modellregionen des Projektes zu übertragen. Ein wichtiger Faktor für den Erfolg wird dabei in der Erschließbarkeit benötigter Agrardaten gesehen.

Als zentrales Ergebnis wird eine gut dokumentierte Methodik mit beispielhafter Anwendung in der Region Südlicher Oberrhein erwartet. Diese soll eine regionale Beschreibung verfügbarer landwirtschaftlicher Biomasse-Flächenpotenziale und –mengen unter Praxisbedingungen ermöglichen.


  • Der Fermenter-Doktor

Auftraggeber: Kooperation "Der Fermenter-Doktor"

Laufzeit: 01.09.2005 bis 31.08.2007

Art der Tätigkeit: Kooperationsbildung, -beratung, -entwicklung und -management, gefördert mit Mitteln des ESF, Vergabe über das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

Ansprechpartner: Frau Dr. Birgit Eppler (Kooperationssprecherin), Herr Rentschler (WiMi Baden-Württemberg)


Beschreibung:

In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2005 aufgrund der neuen Stromeinspeiseregelungen des EEG vom August 2004 etwa 80 neue Biogasanlagen in Betrieb genommen. Im Jahr 2006 werden mindestens weitere 50 Anlagen hinzukommen. Die Mehrzahl dieser Anlagen wird mit wenig oder sogar ganz ohne Gülle betrieben, d.h. überwiegend mit sog. NawaRo’s (gezielt angebauten, nachwachsenden Rohstoffen aus der Landwirtschaft, welche zum Bezug des Bonus von zusätzlich bis zu 6 ct/kWh eingespeistem Strom berechtigen).

Die Prozessführung solcher NawaRo-Anlagen ist ungleich sensibler als bei hergebrachten Anlagen mit Substratschwerpunkt bei Mist und/oder Gülle. Oftmals fehlen den Betreibern (und auch Planern!) die Praxiserfahrungen, besonders bezüglich Krisenmanagement und Optimierungsmöglichkeiten. Dies lässt schon für das laufende Jahr 2005, aber auch zukünftig während des längerfristigen Betriebs solcher Anlagen einen konstanten Unterstützungsbedarf erwarten, wie die Erfahrungen der Vergangenheit gezeigt haben.

Hier setzt die geplante Kooperation an: Vorgesehen ist ein in Baden-Württemberg landesweit operierender, zentral organisierter Fermenter-Hilfsdienst. Biogas-Fachleute kooperieren bei der optimierten Lösung auftretender Fermenter-Probleme, ggf. mit Unterstützung von Offizialberatung und Forschungseinrichtungen. Die neutrale Problemlösung und schließlich dauerhafte Betreuung von Anlagen ALLER Hersteller ist dabei oberste Zielsetzung; rasch, unbürokratisch und für alle existierenden und künftig gebauten Biogasanlagen in Baden-Württemberg und angrenzenden Gebieten.

Die Philosophie: Vom Notfall zur Vorbeugung

Die Schritte ähneln dabei denen eines Arztbesuches:

  1. Notfall
  2. Problemerfassung (Anamnese)
  3. Diagnose
  4. Behandlung
  5. Vorbeugung (Prophylaxe)

Der Start der Dienstleistung ist für Anfang März 2006 vorgesehen und wird über geeignete Medien und Organe allen Interessierten zur Kenntnis gebracht. Eine Konzeptvorstellung erfolgt u.a. im Rahmen der Messe und Kongressveranstaltung "Erneuerbare Energien" in Böblingen (vgl. "Aktuelles") vom 10.-12. März 2006.

Weiter wird das Konzept des Fermenter-Doktors gerade im Rahmen mehrer Schulungen von Biogasanlagenbetreibern zum Thema Fermenter-Biologie vorgestellt.

Seit Januar 2006 ist eine eigene Website eingerichtet (www.fermenterdoktor.de), welche nun nach und nach aufgebaut wird.

Das Konzept des Fermenter-Doktors wird aus einem aktuellen Posterbeitrag zur Jahrestagung des Fachverbandes Biogas (FvB) in Hannover im Januar 2006 deutlich (Poster) (Text im Tagungsband)

Ihr Interesse an einer Beteiligung an dem Beratungssystem als Betreiber einer Biogasanlage können Sie mit diesem Dokument bekunden.

Für weitere Informationen kann auch eine e-mail geschickt werden.

update 27.02.2006
Dr. Johannes Moerschner - Nobelstr. 15 - 70569 Stuttgart - fon 0711-3057098 - fax 0711-3057099